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10.05. - 27.05.2019 15. & 16.05.2019
Ausstellung Konferenz

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Referenten

Markus Schaden

Fotobuch Goes Digital - Based On A True Story

Beschreibung

Der Digital Turn im Jahre 2010, der das Jahr markierte, als erstmalig mehr online publiziert wurde als im Print, löste bei Fotobuch-Verlagen statt angstbedingter Lähmung einen energischen Enthusiasmus aus. Global wurden von diversen Seiten digitale Publikationskonzepte entworfen, die dem ursprünglich demokratischen und bezahlbaren, aber zum Fetisch einer exklusiven Sammlerelite herangewachsenen Medium des Fotobuchs zu einer virtuellen Präsenz und neuen Nahbarkeit verhelfen sollten. In der Welt des Fotobuchs erschien das E-Book wie die kulturelle Verheißung des neuen Jahrzehnts. Michael Mack, Jörg Colberg und andere konzentrierten sich auf die Digitalisierung bestehender und geplanter Bücher, es entstanden Apps und virtuelle Buchclubs, und doch blieb die Akzeptanz unter Nutzern gering. Das digitale Fotobuch hielt einen lauten Einzug in die Publikationsblase, doch hielt der Erwartungshaltung nicht lange stand. Was sind die Hintergründe für das bisherige Scheitern digitaler Publikationen? Ist die Idee des E-Photobooks wirklich eine Illusion oder gibt es ungenutztes Potenzial? Wie kann das digitale Fotobuch als demokratische Kulturleistung wiederbelebt werden?

Bio:
Markus Schaden (1965*) ist Verleger und Kurator. Als weltweit einer der ersten auf das Fotobuch spezialisierten Institutionen publizierte er ab 1995 mehr als 100 Bücher und organisierte über 250 Events und Ausstellungen. Seit 2010 hat er Lehraufträge an der Kunsthochschule für Medien Köln, der FH Dortmund, der Hochschule Hannover und ist Dozent an der Lichtblick School in Köln. Er ist zudem initiierendes Gründungsmitglied und Direktor des PhotoBookMuseum.


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